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FFV Heidenheim e.V. - Indoor Serie 2013 Frauen

06.Januar.2013 - Heidenheimer Zeitung


indoor serie_2012

 

Der Pokal geht nach Franken

 

Der SV Weinberg ist ein gern gesehener Gast bei der Heidenheimer Hallenfußballserie und war auch dieses Jahr in drei Altersklassen vertreten. Da passte es gut, dass der Klub aus dem kleinen fränkischen Ort am Samstag zum Abschluss das Turnier der Damen gewann. Für Gastgeber FFV blieb der sechste Rang.

Erstmals wurde die Indoor-Serie in der Regie des FFV-Managers Georg Michelchen und seinem knapp 70 Mitarbeiter starken Team veranstaltet. Bis auf einen Stromausfall am Samstagnachmittag verlief alles reibungslos, auch diese Phase wurde mit Improvisationstalent und handgestoppter Zeit überbrückt. Besonderes Lob sprach Michelchen den Turnierleitern Andrea Ravida und Michele Lamparillo aus, bewährt haben sich auch die Reduzierung auf drei Turniertage und die Übertragung des Turnierplans per großem Fernsehbildschirm.

„Vielleicht gibt es nächstes Jahr eine große Leinwand", sagt Michelchen, der die zwölfte Auflage der Indoor-Serie fest im Blick hat. „Wir wollen bei Damen und B-Jugend noch weitere hochkarätige Mannschaften holen", so Michelchen, der bereits eine Zusage von St. Pauli hat. Bei den jüngeren Mädchen will man dagegen mehr in die Breite gehen und Klubs aus der Region ansprechen.

Mit dem sportlichen Abschneiden waren die FFVler nur beim B-Jugendturnier zufrieden, die anderen Teams blieben etwas unter ihren Möglichkeiten. So auch am Samstag die Damen, die allerdings auch nicht gerade vom Glück verfolgt waren und die deutlich stärkere Vorrundengruppe erwischten. Am Ende standen zwei Mannschaften aus dieser Gruppe im Endspiel.

Dazu kam etwas Pech, so ging gleich das erste Vorrundenspiel gegen den SV Hegnach – ja auch der große Konkurrent in der Landesliga – trotz weitgehend ausgeglichenem Verlauf mit 0:2 verloren. Auch gegen Regionalligist Weinberg mussten sich die Heidenheimerinnen geschlagen geben, da nützte der Erfolg über Vorjahressieger Ingolstadt nichts mehr. Als Gruppendritter bestritt die Mannschaft von Trainer Dietmar Sehrig die Spiele um Platz fünf bis acht. Zunächst schossen sich die FFV-Damen mit einem 9:0 über Horgau etwas den Frust von der Seele, dann ging's ins Spiel um Rang fünf gegen Freiburg. Nach einem Eckball gerieten die Heidenheimerinnen in Rückstand, hatten dann beste Chancen im Zehn-Sekunden-Takt, brachten aber einfach den Ball nicht im gegnerischen Tor unter und verloren schließlich 0:2.

Insgesamt sahen die Zuschauer in der Karl-Rau-Halle beim Turnier der Damen viele spannende und gute Spiele. Etwas enttäuschend war nur der Auftritt des SC Freiburg, der Bundesligist hatte eine recht schwache Vertretung nach Heidenheim geschickt.

Die Gruppe A dominierte das Team des Regionalligisten Weinberg mit drei Siegen, als Zweiter qualifizierte sich Hegnach. In der Gruppe B setzte sich Athletik Nördlingen mit drei Siegen an die Spitze, gefolgt von Vorwärts Faurndau. Die obere Hälfte der Zwischenrunde, quasi das Halbfinale, brachte dann eine Überraschung: Hegnach bot den favorisierten Nördlingerinnen sehr gut Paroli, nach zehn Minuten stand es 1:1. Im Neunmeterschießen scheiterten die Bayrinnen an Latte und Pfosten, so zog Hegnach mit 4:2 ins Endspiel ein. Spannend ging es auch zwischen Weinberg und Faurndau zu, mit 1:0 setzten sich schließlich die Damen aus Mittelfranken durch.

Weinberg zeigte dann im Finale wiederum seine Abwehrstärke, ein Tor reichte dem Team, um den Repros-Pokal zu gewinnen. Platz drei sicherte sich Faurndau durch ein 3:0 über Nördlingen. Als beste Spielerin wurde die Weinbergerin Nina Heisel ausgezeichnet, zur besten Torhüterin wählten die Trainer Sina Frank aus Faurndau.

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