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FFV Heidenheim e.V. - TSV Weilheim

012.März 2013 Heidenheimer Zeitung

 

Warkentin beweist Nervenstärke - und der FFV gewinnt

 

Die Landesliga-Fußballerinnen des FFV Heidenheim erkämpfen sich gegen Weilheim/Teck einen 2:1-Heimsieg. Ausschlaggebend waren zwei Elfmetertore, die Abwehrspielerin Julia Warkentin eiskalt verwandelte. Wie erwartet trafen die Heidenheimer Fußball-Frauen zum Rückrundenauftakt in der Landesliga mit dem TSV Weilheim/Teck auf einen schwer zu spielenden und aggressiv verteidigenden Gegner. Schon im Hinspiel (1:1) und im WFV-Pokal (Heidenheim setzte sich nach Elfmeterschießen durch) tat sich der FFV schwer.

Couragierter Beginn der Heidenheimer Frauen

Dennoch begannen die Mädels von Trainer Dietmar Sehrig sehr couragiert und erarbeiteten sich leichte Feldvorteile. Stürmerin Leonie Schäfer lies gleich in der Anfangsviertelstunde zwei hochkarätige Chancen liegen – und scheiterte jeweils am Pfosten. Weilheim befreite sich mit langen Bällen aus dem Dauerdruck, die bei der besten Weilheimer Spielerin landeten und ein ums andere mal für große Gefahr sorgten. Einmal verzog eine TSV-Spielerin freistehend vor dem leeren Heidenheimer Gehäuse, zweimal rettete die gut aufgelegte FFV-Torfrau Caro Gröner hervorragend. Weilheims schnelle Stürmerin war es auch, die in der 65. Minute das Duell gegen Gröner für sich entschied und den Ball im FFV-Tor versenkte.

Heidenheim macht das Spiel, Weilheim kontert

Weilheim beschränkte sich in der Folge weiter aufs Kontern, Heidenheim versuchte das Spiel zu machen, doch der letzte Pass war oftmals zu hektisch und ungenau. 15:1 lautete das Eckenverhältnis am Ende für den FFV. Ein Eckball war es auch, der den Ausgleichstreffer ermöglichte. Spielführerin Nadine Neumann wurde im Strafraum von den Beinen geholt, beim fälligen Elfmeter bewies Julia Warkentin Nervenstärke und versenkte den Ball im rechten Toreck. Der FFV, der in dieser Spielzeit noch kein Spiel zu Hause verloren hat, wollte auch den achten Heimsieg und es rollte Angriff um Angriff auf das Weilheimer Tor. Aneta Polcik, Warkentin nach Eckball, Schäfer und Ricarda Flämig scheiterten aber ein ums andere Mal. Die Zeit lief den Heidenheimer davon, die nach einem erneuten Weilheimer Handspiel sowie einem rüden Foul an Ngoc Nguyen im Strafraum noch zwei weitere Elfmeter hätten bekommen müssen.

Zweiten Elfmeter eiskalt verwandelt

Zwei Minuten vor Schluss dann das dritte klare Handspiel einer Weilheimerin und dieses Mal gab es den Elfmeterpfiff. Wieder war es Warkentin, die dieses Mal sicher in die linke Ecke schob. Ein knapper Sieg, der auch aufgrund der kämpferischen Leistung in Ordnung geht. Der FFV Heidenheim belegt weiter Rang zwei und stellt mit 60 erzielten Toren die beste Offensive der Liga. Doch das alles nützt nichts, denn die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga können die FFV-Frauen wohl endgültig abhaken. Der Tabellenführer aus Hegnach (führt mit fünf Punkten mehr, bei einem Spiel weniger) gewann seine Partie gegen den Landesliga-Dritten Dürrenzimmern knapp, und erzielte in Minute 95 den 1:0-Siegtreffer. Am kommenden Sonntag, 17. März, trifft der FFV Heidenheim auf dem Königsbronner Kunstrasenplatz auf den Tabellenvorletzten aus Münchingen.

 

FFV: Gröner – Unger (70. Vogel), Warkentin, Hunger (80. Fahrner), Nissen (70. Krempel) – Polcik, Neumann, Flämig, Bantel – Schäfer, Nguyen

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