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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Münchingen

11. März 2018

 

Frauen Verbandsliga

 

FFV Heidenheim – TSV Münchingen 4 : 2 (2 : 1)

 

Heidenheims Frauenteam nimmt gekonnt Revanche gegen Münchingen und zeigt in der Verbandsliga neben einer tollen Moral auch den so wichtigen Teamspirit.

 

In der Vorrunde hieß es noch 1:6 beim TSV Münchingen, das Team von Trainer Fronmüller haderte mit sich, jetzt, ein gutes halbes Jahr später zeigten die Ladies vom FFV, dass auch sie kratzen und beißen können und zwangen einen erneut kampfstarken Gegner verdient mit 4:2 in die Knie. Das Spiel begann fahrig, beiden Teams merkte man die lange Wettkampfpause an und so blieb anfangs Vieles Stückwerk. Erst nach dem 0:1 durch die großgewachsene Lisa Lang nach einem Eckball krempelte man im Heidenheimer Lager die Ärmel hoch und forcierte das Tempo vorallem über die Außen. Das 1:1 durch Maren Michelchen war ein genialer Genistreich. Über rechts kommend ließ sie die komplette Hintermannschaft alt aussehen und schloß überlegt ab. Kurz darauf eine ähnliche Situation über links. Anna Hornetz tankte sich über außen zur Grundlinie durch und ihre scharfe Hereingabe zappelte zum verdienten 2:1 Halbzeitstand im Netz.

 

Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Fronmüller mit Janina Liber für Tina Neubrand eine klassische Mittelstürmerin. Diese Maßnahme sollte sich im weiteren Spielverlauf noch auszahlen, denn jetzt verlegte man sich beim FFV auf's Kontern. Eine dieser Kontersituationen nutzte Laura Szatzker Mitte der zweiten Halbzeit zum verdienten 3:1. Heidenheims Zentrale stand sehr gut und im Tor bot Geburtstagskind Angelina Merz ihre wohl beste Leistung im Heidenheimer Trikot und hielt mehrmals sensationell. Schade, dass eine Viertelstunde vor Spielende durch einen abgefälschten Distanzschuß nochmals unnötige Hektik aufkam. Die Heidenheimer Mädels kämpften aber als Team weiter bravorös und gingen an ihre Grenze. Hätte man den einen oder anderen Konter noch sauberer ausgespielt, man hätte wohl nicht bis zur 92.Minute warten müssen, ehe "Bomber" Janina Liber in unnachahmlicher Art zum vielumjubelten und verdienten Sieg einnetzte. Trainer Fronmüller's Team trat als tolle Einheit auf und spielte aus einer guten Grundordnung schnell nach Vorne. Die Viererkette um Abwehrchefin Tigi Bah, Rosi Lederer, Mona Halemba und Aline Schröm stand gut organisiert, die eingewechselte Toni di Muro machte immer wieder mächtig Dampf, die beiden Sechser Hornetz und Schüssler rakerten und legten eine beeindruckende Laufleistung hin, Szatzker und Michelchen fighteten über die Außen und Vina Crnoja, Tina Neubrand sowie später Liber, Oberschmid und Ziegler fügten sich nahtlos in ein homogenes Team ein.

 

Heidenheims sportlicher Leiter war am Ende des Tages sehr zufrieden, denn "die Winterabgänge hat heute niemand vermisst, zumal ein engerer Kader ein zielgerichtertes Arbeiten zulässt und die Lücke mit den beiden Oberligamädels Anna Hornetz und Mona Halemba, die ab heute fest im Verbandsligakader integriert wurden, mehr als geschlossen wurde", so der sportlich Verantwortliche weiter. "So sieht es gut und so müssen wir die nächsten Schritte machen", resümierte dann auch ein sichtlich zufriedener Heidenheimer Coach Harry Fronmüller